Umweltbüro Lichtenberg

Dürfen wir vorstellen? Das Deutsche Shorthorn in der Feldmark

Einige Spaziergänger werden sich sicher gefragt haben, was für schöne bunte Rinder da plötzlich in den Sickerbecken der Falkenberger Feldmark zu Hause sind. Die Schottischen Hochlandrinder haben Verstärkung aus Nordfriesland bekommen: Die Rinder der Rasse Deutsches Shorthorn weiden seit Anfang November 2017 auf den vom Verein Naturschutz Berlin-Malchow bewirtschafteten Flächen und leisten so einen großen Beitrag zum Erhalt der Offenlandschaft im Nordosten Berlins. 

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Invasion einer Giftpflanze

Weltweit beobachtet man seit vielen Jahren gebietsfremde Arten, die in Lebensräume der heimischen Tier- und Pflanzenarten eindringen und diese verdrängen, in Fachkreisen spricht man von invasiven Neobiota. Dadurch entstehen hohe wirtschaftliche Schäden, abgesehen von den negativen Auswirkungen für uns Menschen und die natürliche Flora und Fauna. Nun gibt es ein Gesetz zum Umgang mit invasiven Arten. Am Beispiel des Riesen-Bärenklaus in der Wartenberger und Falkenberger Feldmark schauen wir uns die EU-Verordnung einmal an.  

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Kürbis - ein Wintergemüse

Wenn die Tage kürzer werden und der Herbst sich nähert, beginnt die Zeit der Kürbisse. Die Vielfalt der Kürbissorten ist enorm. Ihre Verwendungsmöglichkeiten reichen von Suppen und Kuchen über Herbstdekorationen bis hin zu geschnitzten Laternen zu Halloween. Allein unter den Speisekürbissen gibt es etwa 850 verschiedene Sorten, die je nach Art ihren eigenen typischen Geschmack haben. Zudem unterscheiden sich die Sorten auch in Farbe, Form und ihrer Oberflächenstruktur voneinander. Kürbisse zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und auch hierzulande wird er immer häufiger in heimischen Gärten angebaut.


Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg 

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Handbuch zur Regionalvermarktung

Der Bundesverband der Regionalbewegung möchte Regionalinitiativen unabhängig von ihrem Erfahrungsstand, ihrerGröße oder ihres Sortiments unterstützen. Einen wichtigen Schritt stellt hier das Handbuch zur Regionalvermarktung dar: Auf insgesamt 86 Seiten zeigt der Praxisleitfaden für Regionalinitiativen Strategien und Konzepte zur Vermarktung regionaler Lebensmittel. Behandelt werden die Bereiche Qualitäts- und Herkunftssicherung, Vertrieb und Logistik, Marketing und Kommunikation sowie Struktur und Finanzierung.

Das Handbuch ist im Projekt „Initiativen-Coaching“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft entstanden. Es kann unter folgendem Link bestellt werden: www.regionalbewegung.de/projekte/initiativen-coaching.

Warum färben sich die Blätter im Herbst bunt?

Jedes Jahr erfreut uns der Herbst erneut mit seiner bunten Farbenpracht. Die Blätter an den Bäumen wechseln ihre Farben von grün auf gelb, rot und braun und schließlich fallen sie ab. Doch warum verfärben sich die Blätter an unseren Laubbäumen? Was sind die Ursachen für diese Farbspiele? Der eine oder andere kann sich vielleicht noch erinnern, diesen Prozess in Schule oder Uni besprochen zu haben, aber wie war das doch genau mit dem Chlorophyll, dem Licht und der Fotosynthese?   

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Was wächst denn da? Der Acker im Winter

Wer im späten Herbst einen Spaziergang durch das Land Brandenburg macht, wird auf vielen Äckern grüne Pflanzen mit zwei bis drei circa 10 cm langen, dünnen Blättern vorfinden. Manch ein Wanderer wird sich wundern, was hier noch wächst so spät im Jahr und wie diese Pflanzen den kalten Winter überstehen. Zuallererst sei gesagt: Es handelt sich nicht um Beikräuter, die eine brachliegende Fläche bewachsen oder den neuen Sportrasen für den Fußballverein, sondern um das Getreide, das der Landwirt im folgenden Jahr ernten möchte.

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Der Transit der Zauneidechsen

Zauneidechsen sind in Berlin eine weit verbreitete Reptilienart. Jedoch wird ihr natürlicher Lebensraum immer häufiger bedroht, z.B. durch Hauskatzen, die Wiederbewirtschaftung von Brachflächen oder auch der Zerschneidung der Landschaft durch Straßenbau. Ihr Vorkommen hat aber auch schon des Öfteren Bauvorhaben beeinflusst.

Muss eine zu bebauende Fläche von Zauneidechsen befreit werden, kommt es zum Abfang der Tiere und zum Umsetzen in andere Gebiete. Doch wohin mit den Reptilien? Geeignete Ersatzlebensräume in denen sich die Tiere wohlfühlen und artgerecht weiterleben können, werden in Berlin sehr knapp. Denn wo eine Population von Zauneidechsen schon lebt, dürfen keine abgesammelten Tiere ausgesetzt werden.


Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg
 

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Wir erhalten Bedrohtes

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.       
Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz ein Lebensraum. In Deutschland werden insgesamt 863 verschiedene Biotop-/Lebensraumtypen unterschieden.

Autorin: Henriette von Bültzingslöwen, Naturschutz Berlin-Malchow   

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Ein schlechtes Jahr für Berliner Kastanien

Es ist Herbst geworden in Berlin. Die Blätter an den Bäumen werden bunt und fallen nach und nach ab. Viele Blätter der Weißblühenden Rosskastanie sind schon seit August braun und zum großen Teil bereits im September abgefallen. Schuld daran ist ein kleiner Schmetterling, dessen Larven sich von den Blättern ernähren: Die Kastanienminiermotte. Abhilfe schafft lediglich das Entfernen und Vernichten des Laubes. Auch Bürger können aktiv werden, um Berlins Kastanien zu helfen.    

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Was ist mit vielen Berliner Eichhörnchen passiert?

Eichhörnchen verbinden die meisten Menschen mit den Attributen „niedlich, süß, putzig, wuschelig, flink“, sie sind wahre Kletterkünstler und werden auf der Beliebtheitsskala weit oben eingeordnet. Sie sind gern gesehen und zaubern ein Lächeln auf das Gesicht des Beobachters.
Der auffallendste Körperteil der roten Eichhörnchen ist ihr knapp 20 Zentimeter körperlange, buschige und behaarte Schwanz, der als Balance-, Steuer- und Ruderhilfe fungiert. Für große Sprünge und behändes Klettern spielen auch die kräftigen Hinterbeine und scharfen Krallen eine wichtige Rolle. Letztere ermöglichen auch den Halt beim Klettern kopfabwärts, eine bemerkenswerte Fähigkeit, die das Eichhörnchen mit dem Kleiber teilt. Die Fellfarbe der roten Eichhörnchen variiert stark, von hellem Fuchsrot über Grau bis zu Schwarz, wobei der Bauch immer weiß gefärbt ist. Da kommt es schon einmal vor, dass ein Eichhörnchen mit grauem Fell mit einem Grauhörnchen verwechselt wird.

 

Autorin: Annemarie Jacob, Umweltbüro Lichtenberg

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:

Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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