Umweltbüro Lichtenberg

Sommersummen

Wild- und Honigbienen finden in der heutigen Zeit immer weniger Nahrung. Grund hierfür ist u. a. die eintönige Gestaltung von Grün- und Parkflächen, außerhalb der Stadt auch die monotone Landwirtschaft. Die Stiftung für Mensch und Umwelt hat zu einem gemeinschaftlichen und bienenfreundlichen Wettbewerb aufgerufen, der nun in die letzte Runde geht. Bis zum 30. September 2017 können sich neben Privatpersonen und Kleingärtnern auch Firmen, Vereine, Kitagruppen und Schulklassen am „Sommersummen“ beteiligen. Prämiert werden Flächen, die neu bepflanzt und bienenfreundlich gestaltet werden, zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise. Um an dem Wettbewerb teilzunehmen, melden Sie sich einfach auf der Aktionsplattform unter https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/signup/ an. Wir wünschen viel Erfolg!

Palmöl - Nützlicher Rohstoff oder gefährliches Gift?

Kaum jemand weiß es, aber dennoch ist Palmöl allgegenwärtig in unserem täglichen Leben. Es findet sich versteckt in unzähligen Lebensmitteln, sowie in Waschmitteln und Kosmetika. Fast die Hälfte dieser Produkte enthält heute bereits Palmöl – Tendenz steigend. Auch als Biokraftstoff und Rohstoff für die Strom- und Wärmeproduktion wird Palmöl immer intensiver genutzt.

Autor: Olaf Müller, Naturschutz Berlin-Malchow

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Naturschutz Berlin-Malchow - Zum Weiterbetrieb des Flughafens Tegel

Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert engagieren wir uns intensiv für den Natur- und Umwelt­schutz in Berlin und Brandenburg. Wir vermitteln Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Auszubildenden und anderen Personengruppen Kenntnisse über unsere Umwelt und das sensible Netzwerk der Natur mit ihren Zusammenhängen. Wir vermitteln ideen- und methodenreich Wissen und Erfahrungen für ein nachhaltiges Leben und klären über Klimawandel und Umweltverschmutzung auf.
Derzeit ist Umweltbildung auf unserem Außengelände nur schwer möglich, da alle zwei Minuten ein Flugzeug über uns hinweg fliegt.
Der Verein Naturschutz Berlin-Malchow sieht den angekündigten Volksentscheid über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel sehr kritisch. Wir sind überrascht und sehr besorgt darüber, dass der Weiterbetrieb dieses innerstädtischen Flughafens erneut diskutiert wird und es zu einem Volksentscheid zur Offenhaltung gekommen ist.


Autoren: Vorstand Naturschutz Berlin-Malchow
 

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Gespenstisches im Stadtpark

Silbrig glänzende Gespinste überziehen im Frühling auch in Berliner Parkanlagen komplett kahl gefressene Bäume und Sträucher und verunsichern die Spaziergänger*innen. Erst einmal die Entwarnung: Weder Mensch noch Pflanze müssen sich vor den 800 Arten der Gespinstmotte fürchten, deren Raupen dieses Naturschauspiel auslösen. Eine Bekämpfung ist nicht nötig, da die Bäume nach dem Kahlfraß neue Blätter austreiben.  

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Die Roten Listen der gefährdeten Pflanzen, Tiere und Pilze in Berlin

Der Erhalt der Artenvielfalt wird nicht nur in Fachkreisen seit langem diskutiert, dass sie immer mehr zurück geht, ist allseits bekannt. Die Roten Listen der gefährdeten Pflanzen, Tiere und Pilze in Berlin sind ein Arbeitsmittel zur Förderung der Artenvielfalt, finden sich in ihr doch alle Arten, die in ihrem Erhalt gefährdet sind.
Unter Mithilfe von einer Vielzahl, meist ehrenamtlich tätiger Experten wurden die meisten der Roten Listen Berlins nun aktualisiert. Die Artenschutzexpertinnen Frau Beate Schonert und Frau Beate Kitzmann von Naturschutz Berlin-Malchow beteiligten sich an der Fortschreibung der Roten Listen der Lurche und Reptilien. Unter dem folgenden Link finden Sie die Roten Listen der gefährdeten Arten Berlins: http://www.berlin.de/senuvk/natur_gruen/naturschutz/artenschutz/de/rote_listen/index.shtml.

Mehrweg statt Einweg - Einfacher als gedacht

Rund 170 Millionen Einwegbecher werden jährlich in Berlin verbraucht, das sind pro Stunde ca. 20.000 Stück. Sie verursachen ein Abfallvolumen von 2.400 Tonnen pro Jahr. Jeder dieser Becher hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 15 Minuten und landet danach bestenfalls im Mülleimer. Um dieser Coffee-to-go- Mentalität Einhalt zu gebieten und die Verschmutzung auf Straßen, öffentlichen Plätzen und in der Natur einzudämmen, hat der Berliner Senat beschlossen, die Nutzung von Mehrwegbechern zu fördern. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird noch im Juli eine gemeinsame Kampagne mit Handels-, Handwerks-, und Umweltverbänden starten. Um einen Anreiz für den Umstieg zu schaffen, sollen Kunden dann einen Rabatt erhalten, wenn sie einen wiederverwendbaren Becher nutzen. Um möglichst viele Berliner*innen zu erreichen, ist eine hohe Beteiligung der Verkaufsstellen wünschenswert.

 

Verdrängte Biotope? Wohnungsbau kontra Natur

In Berlin fehlt Wohnraum. In den letzten Monaten wurde im innerstädtischen Bereich viel verdichtet, Bebauungslücken wurden geschlossen. Wohnraum fehlt trotz alledem noch an allen Ecken und Enden, vor allem bezahlbarer. Der Druck wächst auch in den östlichen Berliner Stadtrandlagen, die mit ihren großräumigen Freiflächen den Übergang in die Barnimer Feldmark bilden. Nachfolgend widmen wir uns den Auswirkungen von Neubauprojekten auf angrenzende Grünflächen und offene Landschaftsgebiete.

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg 

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Ach du dickes Ei

Mehr als 50 Millionen gefärbte Eier kaufen die Deutschen jährlich. Obwohl Ostern die Hauptzeit der bunten Hühnereier ist, werden sie das ganze Jahr über produziert und verkauft. Für das Picknick oder für den Campingurlaub sind die fertig gekochten Eier praktisch und schön anzusehen. Doch kaum einer beschäftigt sich mit der Herkunft der Eier oder der Farben, die uns so schön bunt entgegen strahlen. Und warum glänzen die Eier eigentlich so?    

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Dürre vor der Haustür

Gehrensee, Fauler See oder das Naturschutzgebiet Falkenberger Rieselfelder sind seit einigen Jahren von Wassermangel betroffen. Auch den Bürgerinnen und Bürgern fällt auf, dass einige Seen sogar dauerhaft ausgetrocknet sind. Damit verschwinden immer mehr Lebensräume in unserem Bezirk, besonders die Frösche, Kröten und Molche finden keine geeigneten Gewässer mehr für ihre Fortpflanzung. Mit einer kleinen Bilderreihe möchten wir die Vielschichtigkeit dieses Problems erläutern.

Autorin und Zeichnerin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Staub – Feinstaub - Ultrafeinstaub

In deutschen Großstädten werden die zulässigen Feinstaubwerte regelmäßig überschritten, an den Hauptverkehrsstraßen herrscht meist dicke Luft. Eine verstärkte Nutzung des Fahrrads statt des Autos würde die Umweltverschmutzung, die durch den Verkehr entsteht, spürbar verringern. Gleichzeitig würden sich die Bedingungen für die Gesundheit sowie für eine gute Luft- und Lebensqualität verbessern. Aber nicht nur das aktuelle Verkehrsaufkommen sorgt dafür, dass sich viel zu viele Feinstaubpartikel in der Luft befinden und besonders Fahrradfahrer stark belasten.

 

Autoren: Peter Habeck, Monika Baier, Christin Klieme 

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:

Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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