Umweltbüro Lichtenberg

Bescherung für unsere Wildvögel

Viele Leute stellen sich im Winter die Frage: Was machen unsere Vögel eigentlich in der kalten Jahreszeit? Finden sie Futter, wenn Schnee gefallen ist? Und reicht das Futter aus, das sie finden? Besonders Familien verfolgen mit Interesse das bunte Treiben am Vogelhäuschen und freuen sich über die vielen verschiedenen Arten, die zum Fressen kommen. Immer wieder gibt es Fragen nach dem richtigen Futter. Daher bringen wir hier nochmals einen Artikel unserer Autorin Beate Schonert vom Naturschutz Berlin-Malchow.

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Muss Gemüse wie Fleisch heißen?

Neulich beim Kaiser´s geht der Griff zu den Wiener Würstchen aus Eberswalde – regionale Produkte kaufen – und im letzten Moment fällt der Blick aufs Etikett: „Vegetarios in zarter Eigenhaut“ steht da. Natürlich in grüner Verpackung, wenn auch ohne Bio-Siegel. Soweit kommt´s noch, wetten?

 

Autor: Andreas Prüfer, Senatsverwaltung für Kultur und Europa

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Vom Pfandautomaten in den Kleiderschrank

Besonders im Winter kuscheln wir uns gern in unsere warmen Fleecejacken, die aus dem eigenen Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken sind. 1979 kam Fleece zum ersten Mal auf den Markt und ist seitdem nicht nur für die Outdoor-Branche ein wichtiges Material. Die wenigsten Leute wissen allerdings, dass Fleece aus alten Plastikflaschen hergestellt wird. Für einen Pullover werden 16 PET-Flaschen benötigt, aber auch Zelte, Rucksäcke, Blumentöpfe oder Schaumstoffe lassen sich aus dem Material herstellen. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine gelungene Form des Recyclings, hat allerdings auch Schattenseiten.       

 

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Lebensraum statt Kellerarrest

Wenn der Herbst näher rückt und die Bodentemperaturen auf 0°C sinken, begeben sich Igel allmählich in ihre Winterquartiere. Besonders beliebt sind Laub- und Reisighaufen. Sind sie im Sommer eher nachtaktiv, werden Igel ab Herbst tagaktiv. Vor allem die Jungtiere, die sich noch einige Fettreserven anfressen müssen, um den Winter zu überstehen. Igel verlieren etwa 20 bis 40 % ihres Körpergewichtes während des Winterschlafes. Bei Schlechtwetter­perioden kann der Winterschlaf bis in den Mai andauern.
Trotzdem überleben Igel auch ohne menschliche Hilfe! Sie sind durch das Bundesnatur­schutzgesetz besonders geschützt und dürfen weder gefangen noch der Natur entnommen werden. Eine absolute Ausnahme bilden verletzte Igel.

 

Autorin: Julia Bensch, Naturschutz Berlin-Malchow

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Lichtenberger Gartenwettbewerb

Noch bis zum 27.01.2017 können sich Kindertagesstätten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen aus Berlin-Lichtenberg zu einem Gartenwettbewerb anmelden. Bereits zum dritten Mal ruft der Arbeitskreis für Umwelt und Bildung zu dieser Aktion auf, bei der es auch in diesem Jahr wieder darum gehen soll, Gärten als Lern- und Erlebnisorte für nachhaltige Bildung zu fördern. Ziel ist es ein eigenständiges Einzelprojekt als Schulgarten oder anderen grünen Lern– und Erlebnisort zu gestalten, das auch nach dem Wettbewerb nutzbar sein sollte.

Die besten Projekte aus den unterschiedlichen Bereichen werden auf Vorschlag der Jury durch den Schirmherren des Wettbewerbes, dem Lichtenberger Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel, mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Auch einen Sonderpreis wird es geben, für den besonderen Schutz der Artenvielfalt. Zusätzlich werden allen teilnehmenden Gruppen Starterpakete überreicht, die unter anderem eine Gießkanne und eine Pflanzschaufel enthalten.

Die Projektleiter der teilnehmenden Einrichtungen werden durch begleitende Seminare beispielsweise zum Thema „Anlage von Beeten“ oder „Giftpflanzen“ unterstützt. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

 

Glyphosat in Baumwolle

Die meisten Baumwollpflanzen weltweit sind genmodifiziert und werden während ihres Wachstums, bei geöffneten Knospen, mit großen Mengen Glyphosat besprüht. Dass Glyphosat in unseren Nahrungsmitteln nachgewiesen wurde, ist seit längerem bekannt. Doch jetzt stießen Forscher in Argentinien eher zufällig auf Glyphosatrückstände in Baumwolle. In Deutschland wird momentan noch darüber debattiert, ob Glyphosat eine krebserregende Wirkung hat, für die argentinischen Forscher besteht darüber kein Zweifel mehr.

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Berliner Klima Schulen 2017

Alle Berliner Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften von der Grund- bis zur weiterführenden Schule sind aufgerufen, sich bis zum 30. Mai 2017 beim Wettbewerb „Berliner Klima Schulen 2017“ zu bewerben. Die Schüler/innen sollen sich dabei kreativ mit den Themen Klima und Klimaschutz befassen und gemeinsam das Thema erleben und erlernen. Es müssen der ausgefüllte Projektbogen und eine Projektdokumentation eingereicht werden. Die Wettbewerbsbeiträge können in jeder Form abgegeben werden, zum Beispiel als Modell, Film oder Poster. Bis zu 5.000 € können mit den Klimaprojekten gewonnen werden. Besonders engagierte Schulen erhalten zudem das Siegel „Berliner Klima Schule“. Neu ist in diesem Jahr der Sonderpreis „KiezKlima“ für besonderes Engagement im schulischen Umfeld. Alle weiteren Infos sind zu finden unter:

www.berliner-klimaschulen.de

 

Buchtipp

Pupsen - eine gesunde Pflicht!
Wussten Sie, dass „u
nsere Urahnen, die Jäger und Sammler, jedes Jahr bis zu fünfhundert verschiedene einheimische Wurzeln, Kräuter und Pflanzen aßen“, heute dagegen „unser Essen größtenteils aus siebzehn Nutzpflanzen“ produziert wird?
So zu lesen in dem Buch einer jungen Wissenschaftlerin, die dem Darm besondere Aufmerksamkeit schenkt. Und da fragt man sich unwillkürlich: Ist uns da nicht einiges verloren gegangen? Können wir wirklich die Vielfalt der Natur durch unsere industrielle Nahrungsmittelproduktion ersetzen? Oder weisen die vielen ernährungsbedingten Erkrankungen, Unverträglichkeiten, Allergien nicht in eine andere Richtung?

 

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Superweeds - Resistente Unkräuter

Superstar, Superheld, Superfood ... jeder hat hier dank der Werbung gleich ein Bild vor Augen. Was aber verbirgt sich hinter Superweeds?
Ist von Superweeds die Rede, so sind Wildpflanzen gemeint, die gegen chemische Pflanzenschutzmittel resistent geworden sind. Was jahrzehntelang als Lösung aller Unkrautprobleme präsentiert wurde, nämlich ein Pflanzenschutzmittel, das gegen alle unerwünschten Wildkräuter wirkt, hat sich inzwischen zum Gegenteil des Versprechens gewendet. Das heißt, die Kräuter breiten sich auf den Äckern rapide aus und dominieren sie zu großen Teilen. Welche Auslöser gibt es und wie kann man dagegen angehen?
Existiert diese Problematik auch unter deutschen Landwirten?

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Superfood – Ist das wirklich nötig?

Wir alle möchten alt werden – vielleicht die magische Hundert erreichen – und dabei gesund und munter bleiben: ein uralter Traum des Menschen. Leider sieht die Wirklichkeit hier bei uns anders aus. Wir werden älter, aber die Gesundheit bleibt auf der Strecke. Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch. Wir schauen neidisch auf die wenigen kleinen Volksgruppen, die es schaffen, gesund den Hundertsten zu feiern, diese vitalen Alten, die tanzen und lachen im Kreise ihrer vielen Nachkommen, die gern und lange wandern und anstrengende Arbeiten ohne Mühe verrichten, ohne Arzt und Apotheker. Beneidenswert. Was machen diese Menschen anders? Was essen sie? Welche ultragesunden Wundermittel wachsen in den Regionen der Langlebigen? Wächst bei uns nicht Gleichwertiges?       
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Autorin: Elisabeth Westphal, Ernährungs- und Gesundheitsberaterin der GRÜNEN LIGA Berlin/Ökomarkt am Kollwitzplatz          

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:

Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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