Umweltbüro Lichtenberg

Adieu Atomkraft – doch der Müll bleibt

Die letzten drei in Deutschland aktiven Atomkraftwerke sollen zum 31. Dezember 2022 abgeschaltet werden. Was passiert dann mit dem radioaktiven Müll? Eine Antwort auf diese Frage sucht die Bundesgesellschaft für Endlagerung. Bis 2031 soll die Suche nach Endlagerstandorten in Deutschland abgeschlossen sein.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Langer Tag der StadtNatur

https://www.langertagderstadtnatur.de/cms/fileadmin/downloads/Pressefotos/Pressefotos_2022/LTdSN_Logo2022_hoch.pngOb versteckte Oasen oder tierisch-wilde Nachbarn im Kiez - an der Seite der naturkundlicher Expert:innen geht es am Langen Tag der StadtNatur am 11. und 12. Juni 2022 auf Expedition ins wilde Berlin - stadtweit in allen 12 Bezirken. Das von der Stiftung Naturschutz Berlin organisierte Naturfestival lockt mit rund 500 Veranstaltungen einmal im Jahr zahlreiche Besucher:innen zu Berlins schönsten Naturschauplätzen an über 150 Orten.
Hier gehts zur Anmeldung oder per Telefon unter: 030 26 39 41 41.
Der
Ticketverkauf erfolgt über PayPal. Falls Sie kein PayPal Konto haben, wenden Sie sich bitte an die Hotline.

Papier von der Wiese

Papier aus Holz oder Altpapier kennen und nutzen die meisten. Man kann Papier aber auch aus anderen Materialien herstellen, wie zum Beispiel aus Gras. Bei der Verpackung von Lebensmitteln verwenden einige Hersteller bereits Karton aus Graspapier. Gras wächst fast überall, warum daraus nicht Verpackungen machen und damit Holz sparen?

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Gefährlich für Bienen, belastend für Honig

Die Aurelia Stiftung hat deutschlandweit Stichproben von Rapshonig auf Acetamiprid untersuchen lassen, einem Neonicotinoid, dass nach wie vor im Rapsanbau gespritzt wird und zu Gesundheitsschäden bei Bienen sowie Rückstandsbelastungen im Honig führen kann. Nach einer neuen Anwendungsbeschränkung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) darf das Mittel seit dem Frühjahr 2021 nicht mehr in die offene Blüte gespritzt werden. Mit den Untersuchungen wirft die Stiftung einen kritischen Blick darauf, ob die Beschränkung eingehalten wird und ausreicht, um eine Belastung des Honigs und der Bienen zu verhindern. Die bisherigen Ergebnisse wurden im März 2021 in einem Projektbericht veröffentlicht.

 

Projektbericht der Aurelia Stiftung

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Igel – Herzlich willkommen!

Wer freut sich nicht, wenn ihm einer der stachelbewehrten Nachbarn über den Weg läuft. Igel sind Sympathieträger, trotzdem ist der Mensch sein größter Feind. Igel nutzen strukturreiche Landschaften mit Hecken und Waldrändern als Lebensraum, in Städten sind sie oft in Gärten und Grünanlagen zu finden. Was Igel überhaupt nicht mögen, sind aufgeräumte Gärten und Parks, in denen es keine Verstecke aber viel Kies und kurzgeschorenen Rasen gibt. Sie brauchen Versteckmöglichkeiten; Unterschlüpfe, wo sie ungestört sind.

 

 

Autorinnen: Sabine Engert, Naturschutz Berlin-Malchow; Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Bauen der Zukunft – Alleskönner Pilz?

Können aus Pilzen Häuser entstehen? Klingt abgefahren, könnte aber in Zukunft Realität werden. Auf der Suche nach klimafreundlichen Baustoffen und Alternativen zu Beton und Zement sind Forscher bei den Pilzen fündig geworden. Denn unserer Erde gehen die Rohstoffe aus. Gerade die Baubranche bedient sich endlicher Ressourcen wie Sand und Kies. Ein Material aus Pilzen, genauer, aus Pilzfäden, dem unterirdischen Bestandteil des Pilzkörpers verspricht nun einiges. Damit ist die Zeit, in der Pilze nur auf unseren Tellern landeten vielleicht bald vorüber.

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Klimaschutz durch Erhalt und Wiedervernässung der Moore

Die Folgen der Klimakrise sind näher denn je und die Uhr für einen konsequenten Klimaschutz steht fünf vor zwölf. Es ist daher umso wichtiger, dass wir sofort die Notbremse ziehen und alle Kraft in eine klimaneutrale Lebensweise stecken. Um diesen Pfad zu beschreiten, ist es wichtig, die klimaaktiven Abgase zu verringern und auch Möglichkeiten zu finden, diese natürlich zu kompensieren und zu binden. Das Moor als natürlicher Kohlenstoffspeicher kann dieser Herausforderung gerecht werden. Mit seinem Anteil von 3 % an der weltweiten Landfläche bindet es etwa ein Drittel des im Boden befindlichen Kohlendioxid (CO2).

 

Autor: Alexander Rümpel, Naturschutz Berlin-Malchow

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Eine Blühwiese für den Garten

Das Anlegen von Blühstreifen oder Wildblumenwiesen ist in aller Munde. Damit können Grünstreifen in oder am Rande von landwirtschaftlichen Flächen gemeint sein oder blühende Streifen innerhalb urbaner Strukturen. So zum Beispiel an Straßenrändern, in Kreisverkehren, in Hinterhöfen oder auch an Verkehrsinseln. Etablierte Blühstreifen und Wildblumenwiesen bieten zahlreichen Insekten wie Bienen und Schmetterlingen von Frühjahr bis Herbst ein Nahrungsangebot. Auch das menschliche Auge kann sich an den wilden Blüten erfreuen. Solche blühenden Bereiche lassen sich natürlich auch im eigenen Garten schaffen. Vielleicht in einer Ecke, die bisher eher ungenutzt ist?

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Kompost vom Balkon

In unseren Küchen fallen täglich organische Abfälle an, die mit etwas Wissen undGeschick recht einfach, quasi vor Ort entsorgt werden können. Mit einem Kompost auf dem Balkon lassen sich auch ohne Garten die meisten Küchenabfälle und Pflanzenreste verwerten. Die Angst vor unangenehmen Gerüchen oder starkem Insektenbefall kann mit einigen Tipps und Tricks genommen werden.

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Brennnessel ist Heilpflanze des Jahres 2022

Wehrhafte Pflanze gewürdigt
Die Brennnessel (Urtica dioica) wurde durch die Jury des NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt. Wie Heilpraktiker Konrad Jungnickel, Vorsitzender der Jury, mitteilte, war ein Grund für die Wahl, „dass die zutiefst einheimische Pflanze so ungeheuer vielseitig nutzbar ist“. Von der Brennnessel wird das gesamte Kraut wie auch die Wurzel therapeutisch genutzt. Paracelsus, der Namensgeber des Vereins, wusste schon vor etwa 500 Jahren: „Wenn man sie kocht und mit Pfeffer oder Ingwer mischt und auflegt, hilft dies bei Gelenkschmerzen.“ Heute ist die gute Wirksamkeit der Brennnessel bei rheumatischen Erkrankungen wissenschaftlich erwiesen, ebenso bei Harnwegsinfekten oder Nierengrieß.

 

Autorin: Maria Vogel, Dipl.-Ing. (Pharmazie), Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V. (NHV Theophrastus)

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Umweltbüro Lichtenberg
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13057 Berlin
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