Umweltbüro Lichtenberg

Wilde Nachbarn

Der Name Derk Ehlert ist vielen Berlinern mit Interesse für den Naturschutz bekannt, von Führungen, Exkursionen oder auch aus der Zeitung. In den letzten 15 Jahren war er Jagdreferent, Wildtierreferent und nun Wildtierexperte bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Die Berufsbezeichnung führt ein wenig in die Irre: Als Wildtierexperte ist er eher für die Sorgen der Menschen im Umgang mit Wildtieren, als für die Belange der Wildtiere verantwortlich. Doch lesen Sie selbst!

 

Interview: Doreen Hantuschke, Leiterin Umweltbüro Lichtenberg

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Alleen als Kulturgut anerkennen

Die Alleen unseres Bezirkes standen am Donnerstag, dem 8. September 2016 im Mittelpunkt der Konferenz „Historisch – Prägend – Verbindend – Alleen als Teil unseres kulturellen Erbes“, die das Umweltbüro in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet hat. Informative Vorträge von unseren Referenten aus Praxis, Forschung und Verwaltung zeigten deutlich: Alleen sind sowohl für das Stadtbild als auch für den Naturschutz und die Artenvielfalt wichtige Elemente. Die gesetzliche Sicherung von Bäumen in der Stadt muss ein langfristiges Ziel sein, aber auch die Neuplanungen von Alleen bereichern Berlin. Über die konkreten Inhalte der Konferenz erstellen wir eine Dokumentation, die in Kürze auf unserer Webseite verfügbar sein wird.

 

Lebendige Farbenpracht

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, der Herbst lässt sich schon erahnen. Die Laubbäume zeigen nun noch einmal ihre ganze Farbenpracht. Man könnte fast glauben, dass sie noch einmal bewundert und beachtet werden wollen, bevor sie sich in die Winterpause verabschieden. Zum Kraft schöpfen fürs nächste Jahr! Herbststürme wirbeln derzeit viele bunte Blätter durcheinander, einzig und allein die Nadelbäume bleiben grün. Gehen wir diesem Phänomen gemeinsam auf den Grund!       

    

Autorin: Doreen Hantuschke, Leiterin Umweltbüro Lichtenberg

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Kein Wald ohne Pilze

Pilze sind faszinierend. Sie sind weder der Tier- noch der Pflanzenwelt zuzuordnen und bilden in der Natur ein eigenständiges Reich. Zur Pilzsaison zieht es viele hinaus in den Wald, um nach essbaren Pilzen zu suchen und später daraus leckere Gerichte zu zaubern. Bei etwa 2.500 heimischen Wald- und Wiesenpilzen ist die Gefahr jedoch groß, dass auch mal ein Giftpilz im Korb landet. Fast jeder Pilz hat einen Doppelgänger der ungenießbar, manchmal aber auch lebensgefährlich giftig sein kann. Beim unbeschwerten Genießen selbst gesammelter Pilze ist daher Vorsicht geboten!   

 

Autorin: Johanna Sabeh, Umweltbüro Lichtenberg

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Wilde Obsternte

Obstbäume in öffentlichen Bereichen, wie städtischen Parks und Grünanlagen, sind nichts Neues. In den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg wurde so die Ernährung der Bevölkerung gestützt. Das Interesse an den öffentlichen Obstreserven war längere Zeit eingeschlafen, erwacht aber derzeit dank unterschiedlicher Initiativen wieder aus dem Dornröschenschlaf. Auch der Bezirk Lichtenberg plant, bei zukünftigen Neupflanzungen bewusst auf essbare Arten zu achten.

 

Autor: Dr. Andreas Prüfer, Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilungen Wirtschaft, Personal und Finanzen und Bürgerdienste, Ordnungsangelegenheiten und Immobilien

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Elektroaltgeräte kostenfrei abgeben

Alte Elektro- und Elektronikgeräte können in haushaltsüblicher Menge seit dem 24. Juli 2016 unentgeltlich bei großen Elektrohändlern abgegeben werden. Sie enthalten Schadstoffe wie beispielsweise Cadmium und Quecksilber sowie auch viele Wertstoffe, die wiederverwendet werden können.     

Die rechtliche Lage sieht vor, dass Händler (auch Online- und Versandhändler) mit einer Verkaufsfläche von über 400 m² Altgeräte kostenfrei zurücknehmen müssen. Kleine Geräte (mit einer Kantenlänge bis 25 cm) können ohne den Kauf eines Neugerätes, größere Geräte nur beim Kauf eines artgleichen Elektro- oder Elektronikgerätes zurückgegeben werden. Natürlich können Sie auch weiterhin die Berliner Wertstoffhöfe für die Abgabe nutzen.

 

So schließt sich der Kreis

Neue Untersuchungen zeigen, dass der von uns verursachte Plastikmüll, der in den Meeren landet, von dort wieder zu uns zurückkehrt. Und damit ist nicht der Müll gemeint, der weltweit tonnenweise an die Strände gespült und von fleißigen Umweltschützern aufgesammelt wird. Die Rede ist wieder einmal von Mikroplastik (siehe unseren Artikel „Plastik unter dem Mikroskop“ vom 17. April 2016). Diese winzigen Kunststoffpartikel können über die Nahrungskette auf unserem Teller landen. 

      
Autorin: Monika Baier, Naturschutz Berlin-Malchow 

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Bienenhaltung in Berlin

Imkern ist ein beliebtes Hobby geworden, das auch in Berlin immer mehr Anhänger findet. Bei Interesse an der Bienenhaltung sollte man sich an den lokalen Imkerverein wenden, der Informationen und Einsteigerkurse anbietet. Der Imkerverband Berlin e.V. ist Ansprechpartner für die Schulungen in der Hauptstadt, hat alle Imkervereine gelistet und bietet vielfältige Informationen über die Bienenhaltung. Da das Thema Bienenhaltung sehr komplex ist, sollten besonders Neuimker die Schulungsmöglichkeiten wahrnehmen, damit die Bienen artgerecht versorgt und gehalten werden.  

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„Berlin summt! Wir tun was für Bienen.“

Das ist das Motto einer Initiative, die Aufmerksamkeit für die Biene, die Stadtnatur und unsere Abhängigkeit von einem funktionierenden Ökosystem schaffen möchte. An den Bienen kann man den Menschen die Dramatik des Rückgangs von biologischer Vielfalt einerseits ganz plastisch vor Augen führen und sie andererseits inspirieren und mobilisieren, selbst etwas dagegen zu unternehmen.   
      

Autoren: Dr. Corinna Hölzer, Cornelis Hemmer, Stiftung Mensch & Umwelt

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:

Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
info(at)umweltbuero-lichtenberg.de


Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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