Umweltbüro Lichtenberg

Robotergarten

Mähroboter im Garten erfreuen sich großer Beliebtheit. Man kann die Füße hochlegen und einen Kaffee trinken, während der Mähroboter seiner Arbeit nachgeht. Bleibt mehr Zeit, den eigenen Garten zu genießen.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Blühpflanzen als Energielieferant

Die Energieproduktion in Biogasanlagen zählt zurzeit zu den Trägern der Energiewende in Deutschland, auch wenn Windkraft und Solarenergie deutlich präsenter sind. Doch auch sie bringt einige Nachteile mit sich. Es besteht ein großer Bedarf an Biomasse, der vorzugsweise mithilfe von Mais-Monokulturen gedeckt wird, welche allerdings nicht gerade unproblematisch für unsere Tierwelt, unsere Böden und Gewässer sind. Zur Lösung des Mais-Dilemmas gibt es seit einigen Jahren Projekte, in welchen die Nutzung von Blühpflanzen als Biomasse getestet wird.

 

Autorin: Nina-Marie Weiß, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Gottesanbeterin gesucht!

Wissenschaftler aus dem Naturkundemuseum Potsdam und engagierte Berliner Naturfreunde erforschen die Ausbreitung und Verbreitung der Europäischen Gottesanbeterin (Mantis religiosa). Dieses Insekt aus der Ordnung der Fangschrecken (Mantodea) fasziniert alle durch sein Aussehen, Verhalten und seine Lebensweise. Sie ist schon eine eindrucksvolle Erscheinung. Aufrecht sitzt sie zwischen hohen Grashalmen, die Vorderbeine angezogen, so, als wolle sie beten. Deshalb hat sie auch ihren Namen: Gottesanbeterin.Doch sie kann auch anders. Nach stundenlangem, regungslosen Warten auf einem Halm in aufrechter Haltung kann sie im Bruchteil einer Sekunde ihre mit Dornen besetzten Fangarme ausfahren, um Beute zu fangen. Mit ihren weit auseinanderliegenden Facettenaugen, hat sie alles im Blick. Ihren markanten, dreieckigen Kopf kann sie in alle Richtungen drehen. Zum Speiseplan der Gottesanbeterin gehören Heuschrecken, Fliegen, Wespen, Spinnen und manchmal sogar Artgenossen. Eigentlich ist die Gottesanbeterin in südlicheren Regionen, Nordafrika, rund ums Mittelmeer bis nach Asien hinein zu Hause. Doch seit ein paar Jahren wird sie vermehrt im Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen gesichtet. Immer öfter kann man Ihr auch in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt begegnen. Die Mantidenfreunde wollen nun genau wissen, wo sie sich inzwischen in Berlin und Brandenburg angesiedelt hat. Sie liebt besonnte Trockenrasen, Industriebrachen und Ruderalflächen. Aber sie kommt auch in Gärten, auf Wiesen und extensiv genutztem Grasland vor. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Sie beißt nicht, sticht nicht und ist auch nicht giftig. Sie ist die einzige Fangschreckenart, die in Deutschland vorkommt. Deshalb wollen die Mantiden-Freunde ihre Ausbreitung beobachten und dokumentieren. Dafür benötigen wir die Hilfe der Bürger, von Garten- und Naturfreunden. Berliner und Brandenburger werden gebeten, für den Fall, dass sie eine Gottesanbeterin entdecken, sie zu fotografieren und das Bild gemeinsam mit dem Fundort, dem Funddatum und dem Namen des Finders an folgende Adressen zu senden: Mantidenfreunde Berlin-Brandenburg, Manfred Keller, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an das Naturkundemuseum Potsdam, Dr. Dirk Berger, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Oder schauen Sie einmal in Ihrem Fotoarchiv nach. Funde aus diesem Sommer und aus den Vorjahren sind von Interesse. Bis zu den ersten Frösten treten Gottesanbeterinnen in unseren Breiten auf. Den Winter überdauern nur die Eigelege, die sogenannten Ootheken. In den letzten Jahren mehren sich die Funde auch in Berlin. Nachdem bis vor drei Jahren nur zwei etablierte Vorkommen in Berlin bekannt waren, wurde die Art aktuell aus verschiedenen Bezirken über das gesamte Stadtgebiet gemeldet. Die Funde werden von uns in einer Datenbank erfasst, um daraus Verbreitungskarten zu erstellen und die Ausbreitungswege zu rekonstruieren. Informationen über das Mitmachprojekt finden Sie auch unter https://www.naturkundemuseum-potsdam.de/gottesanbeterin-gesucht Weitere Informationen über dieses interessante Insekt, verbunden mit herrlichen Fotos, finden Sie auf der Webseite von Bernd Krüger. http://www.bkmakro.de/Makro/Mantiden/MR.htm Viel Erfolg beim Suchen und beim Finden wünschen Manfred Keller und Dr. Dirk Berger

 

Lichtenberger Baumgipfel

Der Baumgipfel in Lichtenberg hat stattgefunden und es wurde berichtet was die Lichtenberger Verwaltung alles unternimmt, um Bäume im Bezirk am Leben zu erhalten. Sehr engagierte Mitarbeiter*innen berichteten von den zunehmenden Schwierigkeiten, den Bäumen ein Leben zu ermöglichen. Wasser fehlt, die Pflege kann nicht in dem erforderlichen Umfang durchgeführt werden, die Verkehrssicherheit kann durch Personalmangel nicht so durchgeführt werden, wie es gesetzlich gefordert ist und hinzu kommen die vielen Anfragen und Meinungen der Bürger*innen, denen man gerne gerecht werden möchte.

Autorin: Beate Kitzmann, Naturschutz Berlin-Malchow

Weiterlesen...

Die Wassermaus aus der Dinosaurierzeit

Eine Sumpfschildkröte in Deutschland in freier Wildbahn zu beobachten, ist kaum möglich. Die kleinen Reptilien sind äußerst scheu und extrem selten. Als einzige Schildkrötenart ist die Europäische Sumpfschildkröte der Exot unter unseren heimischen Reptilien. Doch das Reptil wird in den Roten Listen Deutschland als vom Aussterben bedroht geführt.

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Buchrezension NIEMANDLAND leibhaftig, einsam, fern und wild

Naturerfahrungen zwischen Metropole und Wildnis
erschienen bei Natur+Text


Gerhard Trommer teilt in seinem Buch nicht nur Erinnerungen eigene
r Naturerfahrungen in amerikanischen Nationalparks, deutschen Mittelgebirgen und auf norwegischen Hochebenen, sondern thematisiert ebenso die Prozesse, die während einer Mehrtagestour in Naturgebieten in einem Menschen bzw. in einer Menschengruppe vonstattengehen. Auch ich habe schon einige Trekkingtouren hinter mir, in Teilen des Buches habe ich mich selbst wiedergefunden.

 

Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Buchrezension Nationalpark Jasmund. Weltnaturerbe auf Rügen

erschienen bei Natur+Text

Wer kennt sie nicht, die kreideweißen Klippen auf Rügen, die sich ins Meer stürzen. Lebrecht Jeschke und Hans Dieter Knapp lassen mit ausgewählten Worten und fantastischen Bildern den Nationalpark Jasmund in diesem Buch, mit all seinen wunderbaren Facetten, lebendig werden. Das Gebiet hat nicht nur Kreidefelsen zu bieten: Moore, Bäche, Hügel, Täler und die Ostsee machen den Jasmund zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Der Salamanderfresser breitet sich aus

Ein eingeschleppter Pilz verursacht derzeit zahlreiche Massensterben bei Salamander­populationen im Dreiländereck Belgien, Niederlande, Deutschland. Batrachochytrium salamandrivorans, wie der Erreger der Salamanderpest auch genannt wird, oder kurz Bsal, stammt aus Ostasien und kam wahrscheinlich durch den Handel mit Terrarientieren nach Europa. Wo Bsal auftritt, geht es den Amphibien schlecht, vor allem dem Feuersalamander. „Salamanderfresser“ lautet der wissenschaftliche Name des kleinen Pilzes auf Deutsch. Im Jahr 2015 wurde der Hautpilz erstmals in der Nordeifel nachgewiesen. Doch der Erreger verbreitet sich rasant. Nun wurde er auch bei Molchen nachgewiesen.

 

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Wenn die Nacht zum Tag wird

Nachts sind in besiedelten Gebieten Straßen und Umgebung hell beleuchtet. Oft strahlt dieses Licht ungehindert in alle Richtungen, auch in den Himmel. In solchen Fällen redet man von Lichtverschmutzung. Viele nachtaktive Tiere werden davon negativ beeinflusst. Auch für den Menschen ist dies nicht gesund. Haben sich doch alle Arten, auch der Mensch, über Jahrmillionen an den natürlichen Tag- und Nachtrhythmus angepasst.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Ein Ortswechsel mit Folgen

Viele Tier- und Pflanzenarten sind seit der letzten Eiszeit durch natürliche Ausbreitung, also ohne Einwirkung des Menschen, nach Deutschland eingewandert. Auch zukünftig werden uns auf diesem Weg neue Arten erreichen, der Klimawandel wird diesen Prozess wahrscheinlich beschleunigen. In der Wissenschaft werden Tier- und Pflanzenarten, die auf natürliche Weise ihren Lebensraum erweitern, im Großen und Ganzen nicht als gebietsfremd betrachtet. Gebietsfremd sind Arten, die durch den Menschen eingeschleppt wurden, bspw. durch menschliche Transportmittel oder Aktivitäten.

 

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

Weiterlesen...

Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:
Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Julia Bensch
Christin Klieme

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


Haftungshinweis:

Die in unseren Seiten enthaltenen Links zu anderen Internetseiten sind grundsätzlich als Hinweise auf das Angebot Dritter zu verstehen; sie dienen lediglich der Information und der Darstellung von Zusammenhängen. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links; für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Alle Rechte vorbehalten:
Die Urheberrechte dieser Internetseite liegen vollständig beim Umweltbüro Lichtenberg.

 

Datenschutzerklärung

 

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok