Umweltbüro Lichtenberg

Brennnessel ist Heilpflanze des Jahres 2022

Wehrhafte Pflanze gewürdigt
Die Brennnessel (Urtica dioica) wurde durch die Jury des NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt. Wie Heilpraktiker Konrad Jungnickel, Vorsitzender der Jury, mitteilte, war ein Grund für die Wahl, „dass die zutiefst einheimische Pflanze so ungeheuer vielseitig nutzbar ist“. Von der Brennnessel wird das gesamte Kraut wie auch die Wurzel therapeutisch genutzt. Paracelsus, der Namensgeber des Vereins, wusste schon vor etwa 500 Jahren: „Wenn man sie kocht und mit Pfeffer oder Ingwer mischt und auflegt, hilft dies bei Gelenkschmerzen.“ Heute ist die gute Wirksamkeit der Brennnessel bei rheumatischen Erkrankungen wissenschaftlich erwiesen, ebenso bei Harnwegsinfekten oder Nierengrieß.

 

Autorin: Maria Vogel, Dipl.-Ing. (Pharmazie), Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V. (NHV Theophrastus)

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Der Lebensraum Teich und seine Bewohner

Ein naturnah angelegter Gartenteich ist sowohl eine Augenweide für uns Menschen als auch Lebens­raum für Tier- und Pflanzenarten. Beim Gedanken an das kleine Naherholungsgebiet schwirren bunt gemusterte Libellen durch die Gegend, auf der Wasseroberfläche kann man sich an herrlich blühenden Seerosen erfreuen und abends geben Frösche ein kleines Quak-Konzert zum Besten. Damit der Teich allerdings einen ausgeglichenen ökologischen Kreislauf entwickeln kann und man lange Freude an ihm hat, bedarf es einer guten und durchdachten Planung vorab.

 

Autorin: Luisa Ilse

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Wenig Platz und üppige Ernte – Eine Kräuterspirale für den Garten

Ein spiralförmiges Kräuterbeet ist ein Hingucker und eine Bereicherung für jeden Garten. Ein nicht ganz einfaches Projekt, das sich aber lohnt, nicht nur für uns Menschen sondern auch für die Insektenwelt. Eine Kräuterspirale ist eine ideale Kombination aus Trockenmauer, Steingarten und Gartenbeet. Durch die Befüllung mit unterschiedlichen Bodensubstraten und die Südausrichtung wird sie verschiedenen Standortansprüchen gerecht und kann vielen Kräutern ein zu Hause geben.

 

Autoren: Julia Bensch und Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Der Natürliche Garten – ökologische Gartengestaltung leicht gemacht

Zusammen mit Naturschutz Berlin-Malchow und dem Verband Deutscher Grundstücksnutzer e.V. (VDGN) hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf einen Leitfaden entwickelt, in dem Eigenheimbesitzer:innen aber auch Kleingärtner:innen angesprochen werden, ihre eigenen Gärten umwelt- und klimafreundlich zu gestalten. Ein Garten ist ein Platz zum Erholen, zum Gestalten, zum Erleben und zum Staunen. Nicht nur fürs Auge, sondern auch für die Umwelt leistet jeder natürlich gestaltete Garten viel. Er trägt zur ökologischen Vielfalt und zur Regulierung des Mikroklimas bei.
Begrünungen durch einheimische Pflanzen helfen, dem Insektensterben entgegenzutreten und bieten darüber hinaus auch für viele andere Tierarten Lebensraum. Außerdem unterstützt ein ökologisch gestalteter Garten das natürliche Abfließen von Wasser und hilft somit der Grundwasserneubildung. Viel Spaß beim Lesen!

Baum des Jahres 2022 – Die Rot-Buche

Seit mehr als 30 Jahren wird von der „Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ der Baum des Jahres gekürt. Durch die Ausrufung soll ein besonderes Interesse an der jeweiligen Baumart und gleichzeitig an Bäumen geweckt und gefördert werden. Der erste Baum des Jahres war 1989 die Stiel-Eiche, 1990 folgte als zweite Baumart die Rot-Buche. Als erste Baumart wurde die Rot-Buche nun zum zweiten Mal als Baum des Jahres ausgewählt.

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Vogel des Jahres 2022 – Der Wiedehopf

Der Vogel des Jahres wird seit 1971 vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LVB) ausgerufen, um auf die Gefährdung der Tiere und Lebensräume aufmerksam machen. Zum zweiten Mal wurde der Vogel des Jahres öffentlich gewählt, Jede:r konnte sich beteiligen. Nun steht der „Sieger“ für das Jahr 2022 fest: Der Wiedehopf hat sich gegen Mehlschwalbe, Feldsperling, Steinschmätzer und Bluthänfling durchgesetzt. 1976 war er schon einmal Vogel des Jahres.

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Agroforstwirtschaft - Stabilität durch Vielfalt

Agroforstsysteme kombinieren landwirtschaftliche Kulturen mit mehrjährigen holzigen Pflanzen. Dabei können verschiedene positive Wechselwirkungen entstehen, was resiliente Agrarökosysteme zur Folge hat. Zusätzlich zu den landwirtschaftlichen Produkten werden Energie- und Bauholz, Nahrungs- und Futtermittel produziert, während gleichzeitig die Biodiversität, Trockentoleranz und der Boden- und Klimaschutz gesteigert werden kann.

 

Autor: Janos Wack, Triebwerk – Agroforst und regenerative Landwirtschaft

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Lehmwände als Lärmschutz

In Zeiten des Klimawandels gewinnt nicht nur Co2-neutrales Bauen zunehmend an Bedeutung. Bei immer heißer und trockener werdenden Sommern ist ebenso eine Umstrukturierung hin zu einer angepassten Bauweise unausweichlich.

Die Initiative „Alhambra Brandenburg“ versucht beide Komponenten zu vereinen, indem sie eine traditionelle Bauweise aufleben lässt und weiterentwickelt.

 

Autorin: Nora Pedroso Holthöfer, Umweltbüro Lichtenberg

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Streamen - das neue Fliegen ?!

Viele Menschen nutzen weltweit Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime und Youtube und kehren linearem Fernsehen den Rücken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine Werbung, streamen wann man will und wie lange man will. Für viele eine Alternative zu Fernsehen und Kino.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Solarbeleuchtung im Garten oder auf dem Balkon

Dass Straßenbeleuchtung, Reklame und andere Außenbeleuchtung dafür sorgen, dass es in der Stadt immer heller wird, ist den meisten Menschen wahrscheinlich bekannt. Ein weiterer Trend, der seit einigen Jahren zu beobachten ist, ist die Zunahme von Garten- und Balkonbeleuchtung. Das spiegeln auch Daten vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) wieder, wonach die Lichtverschmutzung jährlich um sechs Prozent steigt.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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