Umweltbüro Lichtenberg

Der Transit der Zauneidechsen

Zauneidechsen sind in Berlin eine weit verbreitete Reptilienart. Jedoch wird ihr natürlicher Lebensraum immer häufiger bedroht, z.B. durch Hauskatzen, die Wiederbewirtschaftung von Brachflächen oder auch der Zerschneidung der Landschaft durch Straßenbau. Ihr Vorkommen hat aber auch schon des Öfteren Bauvorhaben beeinflusst.

Muss eine zu bebauende Fläche von Zauneidechsen befreit werden, kommt es zum Abfang der Tiere und zum Umsetzen in andere Gebiete. Doch wohin mit den Reptilien? Geeignete Ersatzlebensräume in denen sich die Tiere wohlfühlen und artgerecht weiterleben können, werden in Berlin sehr knapp. Denn wo eine Population von Zauneidechsen schon lebt, dürfen keine abgesammelten Tiere ausgesetzt werden.


Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg
 

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Wir erhalten Bedrohtes

Vielen ist bekannt, dass es Rote Listen für bedrohte Arten gibt. Ebenso bekannt ist, dass auch einheimische Tier- und Pflanzenarten, ja sogar Pilze betroffen sind.       
Die Wenigsten haben aber vermutlich bisher davon gehört, dass es bereits seit 1994 auch eine Rote Liste für bedrohte Biotoptypen gibt. Biotop leitet sich von den griechischen Worten für „Leben“ und „Ort“ ab und bezeichnet einen bestimmten Raum einer Lebensgemeinschaft in einem Gebiet, kurz ein Lebensraum. In Deutschland werden insgesamt 863 verschiedene Biotop-/Lebensraumtypen unterschieden.

Autorin: Henriette von Bültzingslöwen, Naturschutz Berlin-Malchow   

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Ein schlechtes Jahr für Berliner Kastanien

Es ist Herbst geworden in Berlin. Die Blätter an den Bäumen werden bunt und fallen nach und nach ab. Viele Blätter der Weißblühenden Rosskastanie sind schon seit August braun und zum großen Teil bereits im September abgefallen. Schuld daran ist ein kleiner Schmetterling, dessen Larven sich von den Blättern ernähren: Die Kastanienminiermotte. Abhilfe schafft lediglich das Entfernen und Vernichten des Laubes. Auch Bürger können aktiv werden, um Berlins Kastanien zu helfen.    

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Was ist mit vielen Berliner Eichhörnchen passiert?

Eichhörnchen verbinden die meisten Menschen mit den Attributen „niedlich, süß, putzig, wuschelig, flink“, sie sind wahre Kletterkünstler und werden auf der Beliebtheitsskala weit oben eingeordnet. Sie sind gern gesehen und zaubern ein Lächeln auf das Gesicht des Beobachters.
Der auffallendste Körperteil der roten Eichhörnchen ist ihr knapp 20 Zentimeter körperlange, buschige und behaarte Schwanz, der als Balance-, Steuer- und Ruderhilfe fungiert. Für große Sprünge und behändes Klettern spielen auch die kräftigen Hinterbeine und scharfen Krallen eine wichtige Rolle. Letztere ermöglichen auch den Halt beim Klettern kopfabwärts, eine bemerkenswerte Fähigkeit, die das Eichhörnchen mit dem Kleiber teilt. Die Fellfarbe der roten Eichhörnchen variiert stark, von hellem Fuchsrot über Grau bis zu Schwarz, wobei der Bauch immer weiß gefärbt ist. Da kommt es schon einmal vor, dass ein Eichhörnchen mit grauem Fell mit einem Grauhörnchen verwechselt wird.

 

Autorin: Annemarie Jacob, Umweltbüro Lichtenberg

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Brandenburg schreibt erste Wolfsverordnung

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg betritt Neuland mit der Herausgabe des Entwurfes zur Verordnung zum Umgang mit Wölfen, die durch problematisches Verhalten für den Menschen auffallen. Ziel ist es, dass Verwaltungen rechtssicher und schnell auf kritische Situationen im Zusammenhang mit sogenannten Problemwölfen reagieren können. Nach dem ersten Entwurf, der Ende Mai erschienen ist, hatten Verbände einen Monat Zeit, um Anregungen und Bedenken zu äußern. Nach einer Phase der Prüfung soll dann die überarbeitete Verordnung in Kraft treten. Namenhafte Naturschutzverbände wie der NABU und der WWF haben nun scharfe Kritik an der Verordnung geäußert. Laut dem NABU Brandenburg dient die Verordnung nur dazu, dass Wölfe unbürokratischer getötet werden können. Weitere Infos erhalten Sie unter: https://brandenburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/22763.html

 

Igelfalle Gelber Sack

Igel haben eine feine Nase und sind immer auf der Suche nach Fressbarem. Sind sie im Sommer eher nachtaktiv, werden Igel ab Herbst tagaktiv. Vor allem die Jungtiere, die sich noch einige Fettreserven anfressen müssen, um den Winter zu überstehen. Dabei werden sie auch in den Gelben Säcken fündig, die vermehrt am Straßenrand stehen. Das kann sie allerdings in Lebensgefahr bringen.

       

Autoren: Monika Baier, Naturschutz Berlin-Malchow 

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Jahreszeiten mal anders

Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind wohl für jeden ein Begriff, auch die charakteristischen Merkmale unserer vier Jahreszeiten lassen sich leicht benennen. Aber abhängig von den Entwicklungen in der Natur, die sich von Jahr zu Jahr je nach aktuellen Wetterbedingungen unterscheiden können, gibt es weitere Jahreszeiten, zusammengefasst im so genannten phänologischen Kalender.           

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Earth Overshoot Day war 2017 am 2. August

Der sogenannte Earth Overshoot Day (zu Deutsch Welterschöpfungstag) wird vom Global Footprint Network berechnet und bezeichnet den Tag, an dem die Menschen die Ressourcen der Erde für das aktuelle Jahr aufgebraucht haben. Mithilfe des globalen ökologischen Fußabdrucks wird dieser Tag jährlich berechnet und lag 1987 noch im Dezember. Dieses Jahr ist der früheste Termin bisher und die Forscher haben festgestellt, dass wir 1,7 Erden pro Jahr verbrauchen. Mithilfe von Aktionen im Bereich Nachhaltigkeit versucht die Forschungsorganisation das Datum des Tages nach hinten zu verschieben, sodass wir bis 2050 wieder innerhalb der Kapazitäten der Erde liegen. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.overshootday.org.

 

Buchtipp

Maja Lunde, Die Geschichte der Bienen 

Roman, Aus dem Norwegischen    
btb, ISBN 978-3-442-75684-1    
 

Soviel vorweg: Dies ist kein Sachbuch sondern ein Roman, dessen Handlung zwischen drei Personen, drei Epochen, drei Orten pendelt. Als Erste lernen wir Tao kennen, eine bienenfleißige Arbeiterin, die im Jahre 2098 in China auf Bäumen herum klettern muss, um die Blüten von Hand zu bestäuben. Bienen oder andere bestäubende Insekten gibt es längst nicht mehr.   


Autorin:  Monika Baier, Naturschutz Berlin-Malchow

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Das leise Sterben

Millionen Insekten bestäuben mit ihrem Flug von Pflanze zu Pflanze die Blüten und verhelfen ihnen zu fruchten und sich zu vermehren. Von den Früchten ernähren wir uns.  
Schädlingsbekämpfung und Unkrautvernichtung sind Schwerpunkte der landwirtschaftlichen Arbeit, um die Erträge zu steigern. Und ständig wird an der Entwicklung neuer Schädlingsbekämpfungsmittel gearbeitet. Bevor ein neues Mittel auf dem europäischen Markt vertrieben werden darf, müssen die Hersteller nachweisen, dass ihr Produkt keine „Nichtzielorganismen“ schädigt. Also kein Grund zur Sorge?          

Autor: Monika Baier, Naturschutz Berlin-Malchow
 

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13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


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Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
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