Umweltbüro Lichtenberg

Geschmäcker sind verschieden – aber wie entwickeln sie sich eigentlich?

Schmecken ist einer der sieben menschlichen Sinne, die schon im Mutterleib mehr oder weniger ausgeprägt sind. Riechen, hören, sehen und tasten sind weitere Sinne, der Bewegungs- und Gleichgewichtssinn kommt noch hinzu. Die nachfolgenden Zeilen widmen sich der Entwicklung unseres Geschmacks: Warum mögen Kinder keinen Kohlrabi, essen viele Erwachsenen gern scharf oder würzig und klagt mein Opa oft über fades Essen?

 

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Online Konferenz Gewässer in Lichtenberg

Der Verein Naturschutz Berlin-Malchow plant gemeinsam mit dem Umweltbüro Lichtenberg die Durchführung einer Online-Konferenz, die Gewässer in Lichtenberg in den Fokus stellt. Inhaltlich wird die Konferenz einen Überblick zur aktuellen Situation der Kleingewässer in Berlin/Berlin-Lichtenberg geben.

Die Online-Konferenz wird am 26. Mai 2021 von 17.00 bis 20.45 Uhr stattfinden. Ziel ist es, einen Beitrag zur Information von Bürger*innen bezüglich der Funktion und ökologischen Bedeutung von Gewässern in der Großstadt, vor allem im Hinblick auf die sich verändernden Niederschlagsmengen, zu leisten.

Anmeldungen sind bis zum 24.05.2021 möglich, per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 030-92901866. Das vorläufige Programm finden Sie hier.

Ein Zaun, der Leben rettet

Bereits seit 1991 existiert in Marzahn-Hellersdorf ein Projekt zum Schutz von Fröschen, Kröten und Molchen. Auf ihrer Frühjahrswanderung laufen diese Tiere Gefahr, im dichten Straßenverkehr überfahren zu werden. Um das zu vermeiden, bauen und betreuen die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums Schleipfuhl gemeinsam mit ehrenamtlicher Helfern einen Schutzzaun. Wie genau das funktioniert, und warum es so wichtig ist in dieser Zeit Schritttempo zu fahren erfahrt ihr hier.

 

 

NABU und LBV: Der Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen

Der beliebte Gartenvogel setzt sich in der ersten öffentlichen Wahl gegen Rauchschwalbe und Kiebitz durch

 

Berlin – Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. An der von NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.000 Menschen teilgenommen. In der Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Hauptwahl bestimmt.

 

Herausgeber: Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

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Der Biesenhorster Sand ist Naturschutzgebiet!

Der Bezirk Lichtenberg hat ein neues Naturschutzgebiet: Seit dem 18. März 2021 sind Teile des Biesenhorster Sandes, inden Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gelegen, als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Der NABU Berlin hat seit 2004 auf dieses Ziel hin gearbeitet. Nach 17 Jahren gratulieren wir von ganzen Herzen und geben unserer Freude darüber Ausdruck, dass ein Landschaftsraum mit besonderer Naturausstattung wie etwa selten gewordenen Trockenrasen mitten in Berlin nun einem besonderen Schutz untersteht.

Seit 2015 werden Teile des Biesenhorster Sandes kontinuierlich mit Schafen und Ziegen beweidet. Die Jahre davor hat der NABU Berlin in zahlreichen Arbeitseinsätzen große Teile der Flächen gepflegt, um bspw. die Trockenrasen langfristig zu erhalten. Vielen Dank für dieses Engagement.

Der Biesenhorster Sand unterliegt nun dem besonderen Schutz als Naturschutzgebiet, um u. a. die vielfältigen Lebensstätten und Biotope für die seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten des Offenlandes, insbesondere der Mager- und Trockenrasen zu erhalten. Mehr als 30 Vogelarten, knapp 400 Großschmetterlinge, etwa 750 Käferarten und 274 Hautflügler wurden hier nachgewiesen. Steinschmätzer und Heidelerche können hier gesichtet werden, ebenso wie die Blauflügelige Ödlandschrecke.

Das Gebiet des Biesenhorster Sandes umfasst mehr als 100 Hektar zusammenhängendes Offenland, das nun auch für den Biotopverbund nachhaltig gesichert wird.

Wassermangel in Lichtenberger Gewässern

Der Grundwasserspiegel der Lichtenberger Gewässer ist im Jahr 2020 um fast einen Meter gesunken. Grund dafür ist eine seit drei Jahren zu beobachtende negative Wasserbilanz. Sie entsteht, wenn mehr Wasser verdunstet und versickert als durch Niederschlag zugeführt wird. Die Anzahl der Regenereignisse und die Niederschlagsmenge fallen zunehmend geringer aus. Häufiger auftretender Starkregen kann nur schlecht vom oft ausgetrockneten Boden aufgenommen werden und fließt größtenteils oberflächlich ab. Zuletzt gab es im Jahr 2017 eine positive Wasserbilanz – so viel Niederschlag, dass sich alle Pfuhle und Teiche gefüllt haben. Auch die Grundwassermessstände waren in dieser Zeit auf einem guten Niveau. Die Jahre 2018, 2019 und 2020 hingegen waren heiß und trocken.

 

Pressemitteilung des Bezirksamtes Lichtenberg von Berlin, 15.02.2021

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Umweltgerechtigkeit in Berlin herstellen

Der Terminus „environmental justice“ wurde in den 1980ern in den USA durch Bürgerrechtsbewegungen geprägt. Unter Umweltgerechtigkeit werden in Deutschland vor allem Fragen der sozialen und räumlichen Verteilung von gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen und Umweltressourcen behandelt. „Umweltgerechtigkeit zielt darauf ab, eine Konzentration gesundheitsrelevanter Umweltbelastungen wie Lärm oder Schadstoffe in der Luft in sozial benachteiligten Quartieren und Wohnlagen zu vermeiden oder abzubauen sowie ihren Bewohner*innen den Zugang zu gesundheitsbezogenen Umweltressourcen – dazu gehören Grün- und Freiflächen – zu ermöglichen.“ (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH).

 

Autorin: Beate Kitzmann, Naturschutz Berlin-Malchow

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Die Lichtenberger Wanderkarten sind da!

Der Arbeitskreis Umwelt und Bildung Lichtenberg (AUB) hat im Jahr 2003 das erste Mal die Lichtenberger Wanderkarten herausgegeben. Über zehn Jahre später, 2014/2015, fand eine erste Aktualisierung der Karten statt. 2020 erarbeiteten die Mitglieder des AUB die nunmehr fünfte Auflage. Elf verschiedene Wanderungen zeigen nun die naturkundlichen, kulturellen und geschichtlichen Besonderheiten des Bezirkes.

 

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Lichtenberger Umweltpreis – Ihre Ideen und Anregungen sind gefragt

Engagierte Akteure (wie Bürger*innen, Initiativen, Vereine, Schüler*innen und Einrichtungen) im Bereich des bezirklichen Naturschutzes sollen mittels eines Preises - dem Lichtenberger Umweltpreis – jährlich eine Wertschätzung durch das Bezirksamt und damit verbunden eine öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Die BVV Lichtenberg hat diese Drucksachen-Nr.: DS/1723/VIII am 12.11.2020 beschlossen.

Was halten Sie davon und wie stellen Sie sich denn einen Lichtenberger Umweltpreis vor? In vielen Berliner Bezirken gibt es schon solche Umweltpreise, die unterschiedliche Zielgruppen und Aktionen bewerten und auszeichnen. Schon da stellt sich die Frage, welche Aktionen sollen gewürdigt werden und wer soll sich am Wettbewerb beteiligen dürfen?

In Lichtenberg wird auch der Beirat für Naturschutz und Landschaftspflege nach seiner Meinung befragt. Der Beirat wird darüber beraten, wie das Bewerbungsverfahren gestaltet wird und wer die Bewertung übernimmt. Aber am aller spannendsten wird die Antwort auf die Frage: Soll der Lichtenberger Umweltpreis einen besonderen Namen bekommen? Wäre „Lichtenberger Stare“ eine Möglichkeit?

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und möchten Sie gerne an der Ausgestaltung des Lichtenberger Umweltpreises beteiligen. Bitte senden Sie Ihre Ideen und Anregungen bis zum 31.03.2021 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Natur des Jahres 2021 – Mitmach-Aktion für Lichtenberger Bürger*innen

Jährlich finden verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräume besondere Beachtung durch die Wahl zur Natur des Jahres. Ziel ist es, diese Arten stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und somit deren Bestände und Habitate zu schützen.

 

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:
Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Julia Bensch
Christin Klieme

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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