Umweltbüro Lichtenberg

Igelfalle Gelber Sack

Igel ernähren sich hauptsächlich von Insekten, aber auch von Fröschen, Eiern, Obst und Pilzen. Während des Winterschlafes benötigt der Igel keine Nahrung, sondern zehrt von den Fettreserven, die er sich zuvor angefressen hat. Im Sommer wandern die Tiere zwischen verschiedenen Lebensräumen hin und her.

 

Hat er es geschafft, die Straße zu überqueren ohne überfahren zu werden, lauert die nächste Gefahr im Gelben Sack. Unlängst fielen mir beim Spazierengehen wieder einmal die Gelben Säcke auf, die am Straßenrand zur Abholung bereit gelegt waren. Abgesehen von den Unmengen an Verpackungsmüll, die sie augenscheinlich machen, stellen sie auch eine große Gefahr für Igel dar. Gerade jetzt im Herbst sind die Igel auf Nahrungssuche, um sich den Wintervorrat anzufuttern. Essensreste in Plastikbechern aller Art und den Büchsen von Katzen- oder Hundefutter ziehen den Igel magisch an. Mit ihren Krallen verschaffen sie sich leicht den Zugang. Dann können sich die Igel in der Plastikfolie verheddern oder sie bekommen den Kopf wegen ihrer Stacheln nicht mehr aus der Blechdose oder dem Plastikbecher heraus. Am Ende ersticken oder verhungern sie. Oder sie sterben an Verletzungen, die sie sich beim Stöbern zugezogen haben.

 

Dabei wäre es so leicht dem vorzubeugen. So sollten die Müllsäcke erst am Morgen des Abholtages herausgeholt werden. Dann haben die durch das Bundesnatur­schutzgesetz besonders geschützten Igel keine Gelegenheit sie zu plündern. Wenn die Säcke am Zaun etwa 50 cm über dem Boden aufgehängt oder auf eine Kiste gestellt werden, können sie von den Igeln nicht erreicht werden. Das gilt natürlich auch für die Zeit zwischen den Abholungen. Jeder sollte sich bewusst sein, dass auch in der Stadt Speisereste Wildtiere anlocken. Und mit diesen einfachen Maßnahmen, können wir dazu beitragen, unsere Mitbewohner zu schützen.

 

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