Umweltbüro Lichtenberg

Elektroaltgeräte kostenfrei abgeben

Alte Elektro- und Elektronikgeräte können in haushaltsüblicher Menge seit dem 24. Juli 2016 unentgeltlich bei großen Elektrohändlern abgegeben werden. Sie enthalten Schadstoffe wie beispielsweise Cadmium und Quecksilber sowie auch viele Wertstoffe, die wiederverwendet werden können.     

Die rechtliche Lage sieht vor, dass Händler (auch Online- und Versandhändler) mit einer Verkaufsfläche von über 400 m² Altgeräte kostenfrei zurücknehmen müssen. Kleine Geräte (mit einer Kantenlänge bis 25 cm) können ohne den Kauf eines Neugerätes, größere Geräte nur beim Kauf eines artgleichen Elektro- oder Elektronikgerätes zurückgegeben werden. Natürlich können Sie auch weiterhin die Berliner Wertstoffhöfe für die Abgabe nutzen.

 

Superfood – Ist das wirklich nötig?

Wir alle möchten alt werden – vielleicht die magische Hundert erreichen – und dabei gesund und munter bleiben: ein uralter Traum des Menschen. Leider sieht die Wirklichkeit hier bei uns anders aus. Wir werden älter, aber die Gesundheit bleibt auf der Strecke. Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch. Wir schauen neidisch auf die wenigen kleinen Volksgruppen, die es schaffen, gesund den Hundertsten zu feiern, diese vitalen Alten, die tanzen und lachen im Kreise ihrer vielen Nachkommen, die gern und lange wandern und anstrengende Arbeiten ohne Mühe verrichten, ohne Arzt und Apotheker. Beneidenswert. Was machen diese Menschen anders? Was essen sie? Welche ultragesunden Wundermittel wachsen in den Regionen der Langlebigen? Wächst bei uns nicht Gleichwertiges?       
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Autorin: Elisabeth Westphal, Ernährungs- und Gesundheitsberaterin der GRÜNEN LIGA Berlin/Ökomarkt am Kollwitzplatz          

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Muss Gemüse wie Fleisch heißen?

Neulich beim Kaiser´s geht der Griff zu den Wiener Würstchen aus Eberswalde – regionale Produkte kaufen – und im letzten Moment fällt der Blick aufs Etikett: „Vegetarios in zarter Eigenhaut“ steht da. Natürlich in grüner Verpackung, wenn auch ohne Bio-Siegel. Soweit kommt´s noch, wetten?

 

Autor: Andreas Prüfer, Senatsverwaltung für Kultur und Europa

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Ich hab die Haare schön...

Das Haare färben hat schon lange Tradition: Bereits vor mehr als 3.000 Jahren veränderten die Menschen ihre Haarpracht mit natürlichen Farbstoffen wie Henna oder Indigo. Die Römer färbten sich die Haare mit Hilfe in Essig getränkter Bleikämme. Um 1900 entstand dann das erste chemische Färbemittel für menschliches Haar. Schon damals wurde auf die mögliche Gefahr einer Hautreizung beim Färbeprozess hingewiesen. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert, doch stört das die Nutzer? Ein Plädoyer für die Naturhaarfarbe!     


Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Ach du dickes Ei

Mehr als 50 Millionen gefärbte Eier kaufen die Deutschen jährlich. Obwohl Ostern die Hauptzeit der bunten Hühnereier ist, werden sie das ganze Jahr über produziert und verkauft. Für das Picknick oder für den Campingurlaub sind die fertig gekochten Eier praktisch und schön anzusehen. Doch kaum einer beschäftigt sich mit der Herkunft der Eier oder der Farben, die uns so schön bunt entgegen strahlen. Und warum glänzen die Eier eigentlich so?    

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Naturschutz Berlin-Malchow - Zum Weiterbetrieb des Flughafens Tegel

 

Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert engagieren wir uns intensiv für den Natur- und Umwelt­schutz in Berlin und Brandenburg. Wir vermitteln Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Auszubildenden und anderen Personengruppen Kenntnisse über unsere Umwelt und das sensible Netzwerk der Natur mit ihren Zusammenhängen. Wir vermitteln ideen- und methodenreich Wissen und Erfahrungen für ein nachhaltiges Leben und klären über Klimawandel und Umweltverschmutzung auf.
Derzeit ist Umweltbildung auf unserem Außengelände nur schwer möglich, da alle zwei Minuten ein Flugzeug über uns hinweg fliegt.
Der Verein Naturschutz Berlin-Malchow sieht den angekündigten Volksentscheid über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel sehr kritisch. Wir sind überrascht und sehr besorgt darüber, dass der Weiterbetrieb dieses innerstädtischen Flughafens erneut diskutiert wird und es zu einem Volksentscheid zur Offenhaltung gekommen ist.


Autoren: Vorstand Naturschutz Berlin-Malchow
 

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Solawi – Sola…was? Solidarische Landwirtschaft im Selbstversuch Teil 1

Je mehr ich mich im Umweltbüro mit den Problemen unserer heutigen Ernährung beschäftige, desto sicherer werde ich: Es muss sich etwas verändern! Besonders die konventionelle Landwirtschaft steht am Pranger und wird verantwortlich gemacht für Artensterben und gesundheitliche Probleme. Warum also nicht bei meiner eigenen Ernährung anfangen? Regional, saisonal, biologisch, fair – alles Schlagworte, die man mit einbeziehen sollte. Kann man das überhaupt bezahlen? In aller Munde ist jetzt die Solawi. „Sola…was?“ werden einige denken. Solawi ist die Abkürzung für solidarische Landwirtschaft. Was das nun genau ist und wie das funktioniert, wollte ich in einem Selbstversuch herausfinden.


Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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So schließt sich der Kreis

Neue Untersuchungen zeigen, dass der von uns verursachte Plastikmüll, der in den Meeren landet, von dort wieder zu uns zurückkehrt. Und damit ist nicht der Müll gemeint, der weltweit tonnenweise an die Strände gespült und von fleißigen Umweltschützern aufgesammelt wird. Die Rede ist wieder einmal von Mikroplastik (siehe unseren Artikel „Plastik unter dem Mikroskop“ vom 17. April 2016). Diese winzigen Kunststoffpartikel können über die Nahrungskette auf unserem Teller landen. 

      
Autorin: Monika Baier, Naturschutz Berlin-Malchow 

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Wie wollen wir uns in Berlin ernähren?

Viele junge Leute zieht es derzeit wieder aufs Land. Angehende Landwirte aus der Region wollen sich im stadtnahen Raum ansiedeln, um Berlin als lukrativen Absatzmarkt nutzen zu können. Berlin wird von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau (FÖL) als „größter Biomarkt Europas“ bezeichnet. Das Problem ist allerdings, dass selbst in der Saison nur 25 % vom verkauften Obst und Gemüse aus der Region kommen. Warum können sich junge motivierte Leute nicht in Brandenburg niederlassen, um für den Berliner Markt Obst und Gemüse zu produzieren? Und was kann jeder einzelne tun, damit vermehrt regionale Produkte in unseren Supermärkten angeboten werden?       

 

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg  

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Lichtenberger Gartenwettbewerb

Noch bis zum 27.01.2017 können sich Kindertagesstätten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen aus Berlin-Lichtenberg zu einem Gartenwettbewerb anmelden. Bereits zum dritten Mal ruft der Arbeitskreis für Umwelt und Bildung zu dieser Aktion auf, bei der es auch in diesem Jahr wieder darum gehen soll, Gärten als Lern- und Erlebnisorte für nachhaltige Bildung zu fördern. Ziel ist es ein eigenständiges Einzelprojekt als Schulgarten oder anderen grünen Lern– und Erlebnisort zu gestalten, das auch nach dem Wettbewerb nutzbar sein sollte.

Die besten Projekte aus den unterschiedlichen Bereichen werden auf Vorschlag der Jury durch den Schirmherren des Wettbewerbes, dem Lichtenberger Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel, mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Auch einen Sonderpreis wird es geben, für den besonderen Schutz der Artenvielfalt. Zusätzlich werden allen teilnehmenden Gruppen Starterpakete überreicht, die unter anderem eine Gießkanne und eine Pflanzschaufel enthalten.

Die Projektleiter der teilnehmenden Einrichtungen werden durch begleitende Seminare beispielsweise zum Thema „Anlage von Beeten“ oder „Giftpflanzen“ unterstützt. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

 

Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:
Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Julia Bensch
Annemarie Jacob
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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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